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Wenn ein Buch sich gleichzeitig als „Untergrund“ und als FAZ-Empfehlung darbietet, dann erwartet man etwas „frisches“* und „freches“** , einen „schonungslosen Blick“ und „hemmungslose Offenheit“ a la Sarah Kuttner, die „kein Blatt vor den Mund nimmt“, wenn sie über Mädchenklos und frühzeitigen Samenerguss schreibt.
DAS ist Matias Faldbakkens The Cocka Hola Company nicht, nein. Eine Pornoproduktion, Menschenhass (oder radikale Soziopathie), Vergewaltigung. Bewusstes entscheiden, egal zu was – und sei es zu einer Zwangsalkoholikerkarriere. Alles saugt die Konsensgesellschaft auf, zum Schluss auch ihren eigenen, abgrundtiefen Hass.
Für denjenigen etwas, der nach Bukowskis zweihundertsten Besuch auf der Pferderennbahn ahnt, wohin der Hase läuft.
*(benutzt das kotz-Attribut überhaupt jemals jemand?)
**(das liest man schon – noch ein kotz-Attribut)
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